Sonntag, 17. Juli 2011

PowerEdge 840 goes verry Silent

Als kleines Storage Serverchen habe ich mir für einen Spotpreis einen PowerEdge 840 mit QuadCPU gekauft. Wie immer, grosser Fan von Dell. Ich dachte mir auch hier, mal schauen wie laut der Server ist. Ist nicht sonderlich laut eher einer der ruhigeren Server. Mich kitzelte es und ich hab mir den Server unter die Fittiche genommen.


Materialbeschaffungen:


1 x Lötkolben (der billigste)
1 x Lötzinn
4 x Schrumpfschläuche
1 x Papst 612 NGL Fan
1 x Arctic F PWM Lüfter 12mm oder einen 12x12mm Lüfter mit PWM!
1 x Zange
6 x Kabelbinder
1 x Kühlerpaste (Wärmeleitpaste)


Als erstes demontieren wir den Lüftungskanal (schwarz). Den klappt man nach aussen. Alles selbsterklärend. ;)



Nun schaut das ganze so aus. ^ Als nächsten schneiden wir das Kabel des Lüfters ab und zwar genug weit vom Stecker welches zum Motherboard geht, bis es so aussieht. (Mit der Zange alles alle Drähte schön freilegen)


Jetzt nehmen wir den Arctic F PWM Lüfter und schneiden trennen den originalen Stecker vom Arctic Lüfter und legen auch hier die Drähte frei! Die Farben des Arctic Coolers und vom obigen Dell proprietären Lüfter stimmen überein! (Sonst liest beim PowerEdge1900 Post von mit und Brent Ozar wie die gepolt sind!)

Am Schluss sollte es so aussehen:


Einfach die Kabel zusammen bringen. Nun löten wir die Drähte fest und zum Schluss stülpen wir zur Sicherheit noch Schrumpfschläuche (separat)  auf jedes der Kabel. Im ganzen 4 Stück!


Nun gut. Was noch fehlt, ist ein CPU Cooler der natürlich mit ein Tick Kreativität noch angebracht werden muss. ;) Dazu verwende ich Kabelbinder. Ziemlich effektiv!



Hier oben ein Screenshot des von mir verwendeten Lüfters. Nun noch fertig montiert am passiven CPU Kühler, den wir natürlich für die Montage demontieren!




Nun müssen wir schauen sprich, am besten ist es, dass man im gleichen Zug auch noch die CPU mit neuer Kühlerpaste (Wärmeleitpaste) verschmiert. Vorher natürlich sorgfälltig alles sauber machen! Ist kein muss, jedoch macht es Sinn.

Zu guter letzt, darauf achten, dass der grosse Lüfter die Kabel nach innen vom Lüfter weg zum Motherboard gehen! ;) Ihr werdet es merken wenn Ihr es nicht so macht! 

Zum Schluss noch das Plastiklüftungskanal Teil montieren und am besten nachschauen, ob noch Kabel im Weg sind, allenfalls mit Kabelbinder fixieren!



Das wars von meiner Seite und wie immer (use it at your own risk!) ;)

Upps, fast vergessen. Der Server ist nun .............. psssst....... !! :)

Dienstag, 12. Juli 2011

NL36 with Software RAID1 on Ubuntu 11.04 x64

Das Proliant NL36 ist eigentlich ein interessantes Gerät. Zur Zeit habe ich es im Einsatz als NFS Server für meine "privaten" VM's. Das kleine Teil ist flott unterwegs! Einzigst die Zugriffszeiten von durschnittlich nur 127 MB/sec mit dem Ubuntu RAID1 lassen ein bisschen zu wünschen übrig! Wobei die Antwortzeiten im Vergleich mit einer Synology Box DS1511+, zb. wenn man einen Rechner öffnet mit RemoteDesktop, merkt man gleich. Die Reaktionszeit ist besser! Obwohl die Synology Box mit RAID10 (DS1511+) mir beim testen im Vergleich zur NL36 durchschnittlich 270 MB/sec brachte. 


Hier ein Screenshot mit hdparm -t command:





Zur Sache: 


Da ich gerne mit Atto.exe teste, dachte ich mir, ich installiert schnell den Samba Server auf der NL36. Das Resultat kann sich gut zeigen lassen. Getestet wurde von einem Windows Server 2008 R2 mit einer NIC die mit dem "vmxnet3" Treiber installiert ist, damit JumboFrames von 9000K unterstützt werden. Im weiteren ist noch Receive Side Scaling aktiviert (der 2K8R2 ist virtuell in vSphere 4.1 update1). Atto wurde in der virtuellen Welt mit dem NL36 verbunden, welcher eine INTEL Pro 1000 PT DualNIC Adpater ausgestattet worden ist und welche ich in Ubuntu Server 11.04 als mode=4 sprich dynamic LACP konfiguriert habe.


Der erste Test mit Total Lenght: 64 MB




Hier ein Test mit Total Lenght: 128 MB



Hier der gleiche Test mit Total Lenght: 512 MB



Hier noch der Test mit Total Length: 2GB



Fast vergessen, ich habe auf einem normalen Samba Share auf Ubuntu zugegriffen! Die Performance ist genial! Teils sogar fast besser einen Ubuntu Server parallel zu einer Windows Domain als File Server laufen zu lassen (gemäss eigenen Tests). Interessant ist der Punkt, dass wenn ich in einer virtuellen Maschine ein File hochlade (2K8R2), ich länger brauche um 1GB zu übertragen als wenn ich es auf dem Samba Server hochlade.

Kleines Beispiel. Mein virtueller Server 2K8R2 den ich als FileServer nutze der mit 4 1GB NIC's mit statischem LACP an einem HP Switch angeschlossen ist, kopiere ich zb. mit 35 MB / sec ein 1,4 GB File hoch, währenddem ich über ein Samba Share auf Ubuntu mit 55 MB /sec das 1,4 GB File hochbeame. Das war nicht zum ersten mal zu beobachten. Tendenz für mich "privat" wird es wohl so sein, dass ich versuchen werde den Ubuntu in meine Domain zu integrieren und zwar als FileServer (Samba Server) und zwar als versuch (virtuell). Bereits konnte ich es auch feststellen, dass virtuell ich mit einem Ubuntu auch schneller war als Windows Server 2008 R2.

LinkAggregation zieht erst dann, wenn man von zwei verschiedenen Quellen Daten hochlädt! Man kommt nicht über die 125 MB (auch wenn Atto mal bis zu 127 MB hinkommt) mit einer 1 GB NIC. Gleiches Spiel bei einer Synology Box! Durch diverse Tests von Usern die als Source OS zb. MAC OS nutzten, konnten erst dann diese 192 MB sehen, wenn sie von zwei Computern Files auf der Synlology Box hochluden. (Testgerät war hier die Syno DS1511+)

Werde auf jeden Fall nochmals diesbezüglich darauf zurückkommen mit ein paar Atto Tests.

Zum Schluss: Da der ProLiant einen Fake RaidController hat, also kein echter Hardware Raid Controller, ist es echt genial mitanzusehen, was man aus der kleinen Box so alles rausholen kann mit einem Software Raid 1 unter Ubuntu Linux! :)

Zum Test: Die verwendeten Discs sind Western Digital RE4 1 TB 7200 RPM's und eine INTEL NIC 1000 PT Dual.