Donnerstag, 24. Februar 2011

Teamviewer Host auf Virtual Center Server - No go!

Nach diversen Versuchen auf das Virtual Center zuzugreifen, was immer fehlgeschlagen hat, dachte ich, dass die Virtual Center Installation korrupt war.

Somit entschied ich mich, da es eine kleinere Umgebung ist, das VC sauber zu deinstallieren. Vorher versuchte ich diverses noch um rauszufinden woran es lag. (Auf das TeamViewer Remote Tool bin ich echt nicht gekommen) :D

Interessant, da versuche ich das Virtual Center zu installieren mit den Standardports, und sehe, "Port already in use.." .

Da ich nichts wusste, dass einer ein TeamViewer auf dem VC Server installiert war (sah das Symbol nicht), wurde ich stutzig. Ich entschied mich für das feine Tool TCP/IP View .

TeamViewer horcht auf dem Port 443! Somit läuft zwar das Virtual Center, jedoch kommt man da nie hin, da der TeamViewer dominiert. Also raus damit! Danach konnte ich auf dem StandardPort 443 das VC erfolgreich installieren.

Ich nehme an, man könnte diese Konfiguration im TeamViewer anpassen. Da ich mich jedoch nicht dafür interessierte, da ich solche Tools auf dem VC nicht toleriere, mich mit dem auseinanderzusetzen, lass ich es so mal stehen ob möglich oder nicht. ;)

Donnerstag, 17. Februar 2011

Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 / Win 7 SP1 Installationsfehler 0x800f0a12

Hi zusammen :)

Wie ich und viele andere auch, freuen sich die meisten von Euch auf das Service Pack 1. Der Pre SP1 Patch ist im Service Pack 1 bereits integriert.

Wenn Ihr versucht auf einer Windows Server 2008 R2 Maschine und zwar bei mir war es eine virtuelle Maschine auf vSphere 4.1 das SP1 zu installieren, bricht das Service Pack 1 mit dem Fehlercode 0x800f0a12 ab. Hmm...

Durch einen Artikel im Technet Blog, wurde folgendes empfohlen, folgende Prozedur durchzuführen, welche mir auch geholfen hat. Da ich ein bisschen suchen musste, lege ich es hier auf Deutsch ab für die Deutschsprechenden!

Da das Service Pack schreibberechtigung braucht um auf den BCD(*) Store während der Installation zuzugreifen, muss folgende Prozedur durchgeführt werden:
  1. Als erstes öffnen wir die cmd.exe unter administrativen Rechten auf!
  2. Nun geben wir "Diskpart" ein und {ENTER}
  3. Jetzt geben wir "automount enable" ein und {ENTER}
  4. Nun führen wir einen Reboot durch
  5. Jetzt das Setup erneut ausführen et voilà, es funktioniert!
Bin froh, gibt es so kluge Köpfe wie Joseph! :)

(*)... Wer sich für das BCD interessiert sprich gerne wissen möchte um was es geht, hier ein paar Links:

Samstag, 12. Februar 2011

Synology DS1010+ NFS vs. HP MicroServer NL36 vs. Synology DS1511+

Da meine virtuelle Maschinen wieder einmal Überhand nehmen, war ich gezwungen einen weiteren Storage anzuschaffen. Durch einen bekannten bin ich auf das HP NL36 aufmerksam gemacht worden. Gelesen, Setup zusammengestellt und gekauft. ;)

Zusammengefasst ein paar folgende Infos:

Synology 1010+ NFS Setup

  • Netgear GS108T Switch (Link: NetGear GS108T )- Konfiguration Dynamic Link Aggregation IEEE802.3ad für Synology 1010+
    - Jumbo Frames 9000K
    - Eigenes SAN Netzwerk wo jeder ESX Host mit separater Netzwerkkarte angeschlossen ist
  • Synology DS-1010+ mit NFS Freigabe
    - RAID5 Konfiguration
    - 5 xWD RE4 1.5 TB SATA Hard Drives (WD1503FYYS) - 7200 RPM - 64 MB Cache - 3 GB/s -
      7x24h Enterprise Class Drive (Link: Enterprise Hard Drives 7x24h WD RE4) 
Die Testumgebung war ein virtueller Windows Server 2008 R2 Server in VMWare ESX4.1 der nur 1 Netzwerkkarte im VMXNET3 nutzt (Jumbo Frames 9000K aktiviert; sowie auch der SAN-VSwitch). Andersrum, stellt Euch vor, ich nutze einen normalen Windows Server 2008 R2 der Physisch ist und mit einer Netzwerkkarte am SAN Switch angeschlossen ist mit Jumbo Frames aktiviert. Auf den NFS - Share, wurde mit Atto.exe getestet und zwar nicht als NFS Share gemappt am Windows Server 2008 (der virtuellen Maschine), sondern als normaler Windows Share (Freigabe) als zb. Laufwerk Z: . Danach wurde das Atto.exe ausgeführt.

HP Micro Server NL36 Windows Storage Server 2008 R2 iSCSI

  • Normaler 5 - Port 1GB Switch (billig Switch)
    - Ethernet Frame 1500K
    - Kein separates SAN
  • 4 GB ECC RAM
  • 2 x RAID 1 on Board Konfiguration
  • Intel PRO/1000 PT Dual Port NIC (zusätzlich installiert)
  • 4 xWD RE4 1.5 TB SATA Hard Drives (WD1503FYYS) - 7200 RPM - 64 MB Cache - 3 GB/s -
      7x24h Enterprise Class Drive (Link: Enterprise Hard Drives 7x24h WD RE4)  
  • Windows Storage Server 2008 R2 Embedded mit iSCSI Konfiguration (diverse LUN's)
Die Testumgebung war mein Windows 7 Rechner mit normales Realtek on Board Netzwerkkarte ohne spezielle Konfiguration. Ich habe auf dem NL36 einen iSCSI LUN erstellt und an meinem Windows 7 Rechner vià iSCSI angeschlossen und als normale Windows Partition formatiert (nicht GPT). Danach habe ich Atto.exe auf diese Partition verwiesen und so den Test ausgeführt.

Das Testtool Atto.exe findet Ihr auf folgendem Link: Disc Benchmark || Exefile Direktlink: Atto Version 2.46

Die Testergebnisse

Nun fragt sich jemand, was Windows Storage Server 2008 R2 Embedded an Leistung bringt mittels NFS. Könnt Ihr gleich abhacken. Das bringt gar nix. Poste das Resultat schon gar nicht. Vergesst NFS mit WSS2008R2 Embedded!

Nun, im grossen und ganzen, Schnitt der NL36 sehr gut ab. Mit nur einem LAN Kabel an einem normalen billig 1 GB Switch mit normalen EthernetFrames, ohne IEEE802.3ad, kann sich der NL36 als NAS Server absolut zeigen. Ein Kumpel von mir hat mit Atto, leider habe ich dazu keine Ergebnisse, mit normalen Samsung Green Platten 5400 RPM mit Link Aggregation auf einem HP 8 Port GB Switch mit Link Aggregation ca. 85 MB/s hingekriegt. Als Grund OS diente ein normaler Windows Server 2008 R2.

Im Vergleich zum Synology mit nur 3 GB RAM und IEEE802.3ad im Gegensatz zu meinem Test zum NL36 ohne LCAP, muss ich schon sagen, ein feines Gerät! Auf jeden Fall, läuft das iSCSI wunderbar mit dem Windows Storage Server 2008 R2 Embedded. Was ich mit dem Synology 1010+ iSCSI nicht wirklich sagen kann. Zumindest war die Anbindung und Erkennung sehr flott! Auch gefällt mir das Management vom WSS2008 R2.

Im weiteren habe ich diverse Dienste noch vom WSS2008 deaktiviert. Sowie auf der Netzwerkkarte den Freigabe Service und Client sprich habe nur TCP IP als Dienst laufen lassen. Der Serverdienst und etliche Dienste wurden aufs minimum Reduziert und zwar nur auf die Funktionalität als Storage System.

Was man auch unbedingt machen sollte beim montieren der INTEL NIC, ist die aktuellsten INTEL NIC Treiber herunterladen und installieren sowie die Intel Pro Set Software, womit man anschliessen das dynamische LCAP einrichtet und natürlich die JumboFrames!

Zum Schluss kurz gesagt, gewann die 1010+ mit LCAP. Schaut selbst.

Hier habe ich doch noch ein Screenshot gefunden, wo ich beide Geräte im LCAP betrieben habe. Muss sagen, das HP Teil ist wirklich fett!



Dazu noch die Ressourcen Auslastung während dem Atto Test des Windows Storage Servers 2008 R2 Embedded. Bitte nehmt es mir nicht übel, dass die Kommentare da noch drinn sind. Das war zwischen Weihnachten und Neujahr, als ich mit meinen TekkiKollegen diverse Tests gemacht habe. ;)


Zuguter letzt gibts jetzt einige wie ich, die glaubten, dass Synology DS 1511+ erreiche tatsächlich diese hohen Werte. Ich nutze einen HP Switch DS1018 24 Ports mit Link Aggregation; Dynamisch auf der Seite von Synology und statisches Link Aggregation auf der Seite von ESX Vsphere 4.1. Mit Atto kriege ich nicht mehr hin als wie folgt:



Vergleicht man diese Grafik mit dem Synology DS1010+ vs DS1511+ konnte ich eine kleinere Steigerung erhalten. Ich merke dass die Performance beim Hochbooten der virtuellen Maschinen "gleichzeitig" doch das Ganze flüssiger läuft. Da wahrscheinlich dann das LCAP doch beim DS1511+ Wirkung zeigt. Auf alle Fälle eine kleine Steigerung der Leistung. Hier noch der Vergleich der beiden Synology Boxen plus HP NL36.
Legen wir mal noch einen drauf. Ich wollte die Performance testen von den Netzwerkkarten die vSphere anbietet, welche man für den virtuellen Host nutzen kann. Richtig interessant das Resultat. :)

INTEL PRO 1000 vs VMXNET3 LAN Adapter in vSphere 4.1


Eigentlich eine Spielerei, wobei mit solch Kleinigkeiten kann man schon 8-10 MB/s rausholen. Was mich brennend interessiert, wieso Synology die DS1511+ mit einem sehr teuren Switch testet, der über 2000 Franken kostet, anstatt das ganze mit erschwinglichen Produkten zu testen. Nicht gerade dei feine Art (Meine Meinung!). Wie ich mich kenne, werde ich wohl diesen heissen Switch früher oder später wohl zulegen. Die Konfiguration mit der Synology die DS1511+ mit den angeblichen wunderbaren Zahlen hinbekommen hat.

Hier der Link zu den Tests: http://www.synology.com/enu/products/4-5bay_perf.php

Hier die Hardware und Software (Auszug speziefisch auf das Thema LCAP IEEE802.3ad):

  • Network Environment: 1Gbps LAN; MTU 1500; directly connected to the client PC (DS1010+/RS810+ Link Aggregation conntects to HP switch 2824)

    Der Link zum Dokument des benutzten Switches: HP Procurve Datasheet 2800 Series
  • Client PC: Link Aggregation testing for DS1010+/RS810+ (2 PCs): Intel Core i5 750 2.67GHz; 4GB DDRIII; WD3000HLFS (300GB) HDD x 2, RAID 0; Intel Gigabit CT; MTU 1500; Windows 7 ; Transfering single 10GB file
  • Benchmark Tool: (server) phpBB-3.0.7, (client) ab
Mal sehen was die Zeit so bringt. Ich werde, sobald ich diesen Switch in meinen Händen habe, Euch hier wieder informieren und die Resultate in Verbindung mit dem HP Switch posten. Wer weiss, vielleicht spendiert mir HP solch einen Switch. Würde nicht nein sagen. ;))

Hoffe der kleine Post hat Euch Spass gemacht.. :)